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Rechte Gewalt und Alltagsrassismus

2016 hat es nach Zahlen des Innenministeriums in Deutschland mehr als 3500 Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte gegeben. Immer wieder werden auch Flüchtlingshelfer*innen zum Ziel von Angriffen, Bedrohungen und Einschüchterungsversuchen. Was tun bei rechten Anfeindungen? Wir stellen Tipps und AnsprechpartnerInnen zusammen.

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„Das sind doch alles Wirtschaftsflüchtlinge!“ - wenn man mit solchen und ähnlichen Parolen konfrontiert ist, ist eine schlagfertige Entgegnung wichtig, aber alles andere als leicht. Denn bauernschlaue Parolen abzufeuern ist viel einfacher, als differenziert zu argumentieren. Aber letzteres ist enorm wichtig, wenn wir Hetze und Ressentiments eindämmen wollen. Und das müssen wir – denn auf die Hetze folgt schnell rassistische Gewalt. Wir versammeln im folgenden empfehlenswerte Argumentationshilfen gegen rassistische und andere Vorurteile.

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Was tun gegen rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt? Diese Broschüre von Doris Liebscher und Alexander Klose (Büro für Recht und Wissenschaft), herausgegeben von der Antidiskriminierungsberatung Brandenburg, ist für Betroffene im gesamten Bundesgebiet und Unterstützende sehr nützlich. sie zeigt anhand verschiedener Beispiele von Diskriminierungen, was dagegen unternommen werden kann.

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"Wahrnehmen – Deuten – Handeln. Rechtsextremismus in der Sozialen Arbeit keinen Raum bieten", heißt die neue Broschüre von Der Paritätische Gesamtverband und MBR, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus, Berlin. Sie enthält viele Tipps und Sachinformationen, die nicht nur für die in der Broschüre genannten Zielgruppen wie Vereinsmitglieder, Betriebsräte und Vermieter von Veranstaltungsräumen relevant sind, sondern von allgemeinem Interesse sind.

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Asylant • Asylforderer • Asylindustrie • Asylkritik usw... Hier werden nicht nur einschlägige Begrifflichkeiten alt- und neurechten Denkens vorgestellt, so wie sie zunehmend über Pegida und Co Eingang in den öffentlichen Diskurs finden, sondern auch die Umdeutung liberaler oder emanzipatorischer Begriffe durch die als "besorgte Bürger" verharmlosten neuen extrem rechten Bewegungen.

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Flüchtlinge, die einen Arbeitsplatz gefunden haben, erleben nicht selten Diskriminierungen, Ausgrenzungen und Beleidigungen im Betrieb. Zwei Broschüren helfen weiter: Die Handreichung für Aktive in der Arbeitswelt: "Mach' meinen Kumpel nicht an! Flüchtlinge schützen, Rassismus entgegentreten" und die Handreichung für Betriebsräte und Gewerkschften: "Strategien gegen rassistisches Mobbing und Diskriminierung im Betrieb." Beide sind auch für Betroffene wie für Unterstützerinnen und Unterstützer sehr informativ.

 

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Viele rechte Skinheads der 1990er Jahre sind inzwischen Eltern geworden. Sie haben ihr Auftreten geändert, aber die gleichen Gedanken im Kopf und geben diese an ihre Kinder weiter. Dort, wo die rechte Szene früher auf der Straße stark war, spielt sich heute die Konfrontation in der Kita ab. Die Broschüre klärt über Hintergründe auf und gibt Handlungsempfehlungen auch am Beispiel der Auswirkungen von ausgrenzenden Sitautionen auf traumatisierte Flüchtlingskinder.

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Die Amadeu Antonio Stiftung hat diese Handreichung im April 2016 herausgegeben. Sie enthält nicht nur Anregungen für den Umgang mit AFD-Positionen, sondern auch Hinweise auf weiterführende Webseiten und Institutionen, die für die Auseinandersetzung hilfreiche Informationen geben.

 

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Die Broschüre gibt Tipps zum Umgang mit Bedrohungen auf der Straße, zu Hause und im Büro, bei Veranstaltungen und im Internet. Sie wendet sich an potenziell wie akut Betroffene und deren soziales Umfeld.

 

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In vielen Bundesländern gibt es Beratungsstellen für Menschen, die von rassistisch motivierten Übergriffen bedroht oder betroffen sind. Die Stellen sind unabhängig, arbeiten vertraulich (auf Wunsch anonym), mehrsprachig (notfalls mit Übersetzung), kommen zum Wohnort der Ratsuchenden oder einem Ort ihrer Wahl und beraten auch, wenn die Betroffenen keine Anzeige erstatten wollen.

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