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Hilfe für Helfer

Achtung giftig! Geflüchtete vor Knollenblätterpilzen warnen

Wie bereits 2015 gibt es wieder Berichte über Geflüchtete, die Knollenblätterpilzvergiftungen erlitten haben. Der extrem giftige Pilz sieht manchen essbaren Pilzen zum Verwechseln ähnlich. Die Gefahr durch Knollenblätterpilzen ist Geflüchteten aus manchen Regionen nicht bekannt. Mehrsprachige Plakate sollen Geflüchtete vor dem Giftpilz warnen.

Die medizinische Hochschule Hannover hatte an den vergangenen Wochenenden mehrere MigrantInnen mit Knollenblätterpilzvergiftung aufgenommen. Da es bereits in 2015 zu mehr als 30 Pilzvergiftungen bei Flüchtlingen kam, wurden damals Warnplakate vom Netzwerk Flüchtlingshilfe der MHH entwickelt und übersetzt, die vor Knollenblätterpilzen warnen.

Der Knollenblätterpilz (Amanita spec.) ist einer der giftigsten Pilze in Deutschland und für 90 Prozent aller tödlichen Pilzvergiftungen verantwortlich. Der Knollenblätterpilz hat große Ähnlichkeit mit essbaren Arten in manchen Herkunftsländern. 

In Gegenden, in denen die Pilze wachsen, sollten diese Plakate aus aktuellem Anlass wieder in Unterkünften oder Treffpunkten von Geflüchteten verteilt oder ausgehängt werden. Auch kann es sich lohnen die Plakate über Social-Media-Kanäle zu streuen. Die Plakate gibt auf  Arabisch Französisch, Kurdisch, Persisch, Russisch und Deutsch:


Zum Warnplakat auf Arabisch, Englisch, Französisch, Kurdisch, Persisch, Russisch, Türkisch und Deutsch.

Ehrenamtliche Unterstützung von Flüchtlingen

Unglaubliche 15.000 Projekte für und mit Geflüchteten sind zwischen 2015 und 2016 in Deutschland entstanden. In der öffentlichen Debatte sind die Stimmen der »Besorgten« jedoch häufig lauter als die Stimmen jener, die auf die hohe Zahl der Neuankömmlinge mit Engagement, Empathie und Kreativität reagiert haben. Das Buch von Werner Schiffauer, Anne Eilert und Marlene Rudloff will das ändern.

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