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Hilfe für Helfer

18 und dann? Zur Unterstützung junger Geflüchterer mit Beginn der Volljährigkeit

Werden unbegleitete minderjährige 18 Jahre alt und damit volljährig, droht unter Umständen, dass ihnen keine Jugendhilfe mehr gewährt wird, obwohl weiterhin Hilfebedarf besteht. Arbeitshilfen des Bundesfachverbands geben Auskunft, wie Fachkräfte und ehrenamtliche Unterstützer*innen beim Übergang ins Erwachsenenalter helfen können.

Arbeitshilfe zur Beantragung von Hilfen für junge Volljährige

Endet die Jugendhilfe abrupt mit dem 18. Geburtstag, gefährdet dies häufig die Chancen der Betroffenen auf eine selbstbestimmte Zukunftsplanung und droht bereits erzielte Erfolge der Jugendhilfe aufs Spiel zu setzen. Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge widmet sich dem Thema in einer knappen Arbeitshilfe. Sie soll Betreuer*innen, Vormündern und anderen Unterstützer*innen von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen helfen, die in der Arbeitshilfe dargestellten rechtlichen Ansprüche auf staatliche Hilfen durchzusetzen.

Zur Arbeitshilfe zur Beantragung von Hilfen für junge Volljährige (PDF, Stand Anfang 2017)

 

Informationen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zum Übergang in die Volljährigkeit

Ein auf Deutsch und Farsi erhältlicher Flyer des „Careleaver-Kompetenznetz“ klärt unbegleitete minderjährige Flüchtlinge über das so genannte Hilfeplanverfahren auf, dass Jugendliche beim Übergang aus der Jugendhilfe in die Selbstständigkeit unterstützt. Der Flyer enthält Tipps von „Careleavern“ für „Careleaver“ - d.h. Pflege- und Heimkinder, die zum Ende der Jugendhilfe vor der Verselbstständigung stehen. Das Careleaver-Kompetenznetz (www.careleaver-kompetenznetz.de) bietet Informationen für die betroffenen Jugendlichen als auch für Fachkräfte, die Jugendliche beim Übergang in die Selbstständigkeit betreuen. 

Careleaver-Kompetenznetz: Dein Hilfeplangespräch ist wichtig! Tipps und Erfahrungen von Careleavern (PDF)

Zur Version des Flyers auf Farsi / Dari (PDF)

 

Leitfaden für Fachkräfte zur Situation geflüchteter junger Volljähriger im Übergang

Der Leitfaden geht neben den Fragen zur Hilfegewährung auch auf die Ebene der psychosozialen Unterstützung ein: Wie erleben die Jugendlichen den Abschied aus den gewohnten Strukturen und was erwartet sie nach dem Ende der Jugendhilfe? In welchen Bereichen benötigen sie Unterstützung und was sind ihre Ängste? Der Handlungsleitfaden nimmt das Erfahrungswissen von jungen Geflüchteten, aber auch der sie begleitenden Fachkräfte sowie Ehrenamtlichen zum Ausgangspunkt. Er zielt darauf ab, die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen junger Geflüchteter im Übergang in ein eigenverantwortliches Leben transparent zu machen. Rechtliche Fallstricke und Herausforderungen werden aufgezeigt und Möglichkeiten sowie konkrete Handlungsspielräume eröffnet, um für alle Beteiligten größtmögliche Handlungssicherheit herzustellen und die Rechte der jungen Geflüchteten zur Geltung zu bringen. Der Leitfaden kann beim BumF e.V. auch in Printform bestellt werden. 

Leitfaden "Junge Geflüchtete auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Leben begleiten" (PDF, 90 Seiten, Mai 2017) 

 

 

 

 

foto:

flickr / Alice Rosen (CC BY-SA 2.0)

Ehrenamtliche Unterstützung von Flüchtlingen

Unglaubliche 15.000 Projekte für und mit Geflüchteten sind zwischen 2015 und 2016 in Deutschland entstanden. In der öffentlichen Debatte sind die Stimmen der »Besorgten« jedoch häufig lauter als die Stimmen jener, die auf die hohe Zahl der Neuankömmlinge mit Engagement, Empathie und Kreativität reagiert haben. Das Buch von Werner Schiffauer, Anne Eilert und Marlene Rudloff will das ändern.

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