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Hilfe für Helfer

Fachinformation zum Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigen

Vor dem Hintergrund des letzte Woche im Bundestag verabschiedeten "Familiennachzugsneuregelungsgesetzes",welches das Recht auf Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte einschränkt und das aller Voraussicht nach am 1. August 2018 in Kraft treten wird, haben DRK und Caritas Hinweise für die Beratungspraxis veröffentlicht.

Am 15.06.2018 hat der Bundestag das sogenannte Familiennachzugsneuregelungsgesetz beschlossen, mit dem insbesondere die zukünftigen Voraussetzungen des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten geregelt werden. Das Gesetz soll zum 01.08.2018 in Kraft treten. Da die Beratungsstellen bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes einen hohen Beratungsbedarf verzeichnen, gibt es bereits jetzt erste Arbeitshilfen.

Da die Thematik sehr komplex ist, ist bei der Einzelfallarbeit dringend die Hilfe professioneller und erfahrener Berater*innen von Nöten! Beratungsstellen finden Sie unter adressen.asyl.net.

Als generelle Informationsquelle rund um das Thema Familiennachzug empfehlen wir die Website familie.asyl.net.

 

Fachinformationen des DRK-Suchdienstes

Der DRK Suchdienst will mit den folgenden Information eine erste, vorläufige Orientierung geben, die sich am Gesetzentwurf mit Stand vom 11.05.2018 ausrichtet. Neben den Informationen zum Thema Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten enthält die im folgenden verlinkte Handreichung ein Kapitel zu den Folgen des EuGh-Urteils vom 12.04.2018 bezüglich des Elternnachzugs zu anerkannten minderjährigen Flüchtlingen. Bitte beachten Sie hierzu auch diesen Beitrag.

=> Fachinformation des DRK-Suchdienstes zum Familiennachzug von und zu Flüchtlingen (PDF, 10 Seiten, Juni 2018)

 

Arbeitshilfen der Caritas zum § 36a AufenthG und zum § 22 AufenthG

Die Caritas hat zwei Handreichungen zum Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten veröffentlicht. Die eine Handreichung widmet sich dem mit der Neuregelung des Familiennachzugs eingeführten § 36a AufenthG, der voraussichtlich zum 1.8.2018 in Kraft tritt. Die Arbeitshilfe mit Stand Juni 2018 erläutert die Regelung und informiert Beraterinnen und Berater, was diese bereits vor in Krafttreten der Neuregelung vorbereiten können. Die andere Handreichung informiert über den Familiennachzug über den für Härtefälle vorgesehenen § 22 AufenthG, der sowohl für den Nachzug zu subsidiär Schutzberechtigten als auch für den Nachzug zu Personen mit anderen humanitären Aufenthaltstiteln in Frage kommt.

=> Caritas: Erläuterungen und Beratungshinweise zum geplanten § 36a AufenthG: Neuregelung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten (PDF, 5 Seiten, Juni 2018)

=> Caritas: Der Familiennachzug im Härtefall über § 22 AufenthG - Eine Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater (PDF, 8 Seiten, Juni 2018) 

Ehrenamtliche Unterstützung von Flüchtlingen

Auf dieser Webseite finden Sie Informationen und Materialien, die für das Programm „Koordinierung, Qualifizierung und Förderung der ehrenamtlichen Unterstützung von Flüchtlingen“ zusammengestellt werden. Im Rahmen dieses Programms werden ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer qualifiziert und Projekte für Asylsuchende und Flüchtlinge gefördert.

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